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Zufälle gibts! 30 coole Trailcam-Fotos, die uns fassungslos machen und staunen lassen

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admin

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February 17, 2023

Da steckt was fest …

Ach herrje, was ist denn dieser armen Kreatur passiert? Wir müssen uns doch ein wenig wundern, wenn wir dieses Bild sehen. Die Kamera hat nämlich von einem Rehbock ein Foto gemacht, der in seinem Geweih ein Fass stecken hat. Wahrscheinlich ist dieser Unfall auf menschliches Versagen zurückzuführen. Schließlich sieht man auch immer wieder Bilder von armen Meereskreaturen, die sich in Plastik oder ähnlichem Müll verfangen haben.

Ob das Tier den zusätzlichen Ballast leicht abschütteln konnte? Schließlich kann man sich wilden Tieren gar nicht ohne Probleme nähern. Auf jeden Fall ist es gut, dass die Trailcam den Rehbock gesichtet hat, denn nur so kann dem Tier geholfen werden.

Vamos a la Playa

Kennt ihr noch den 80er-Jahre Hit “Vamos a la playa” von dem italienischen Popduo Righeira? Der Song landete in mehreren europäischen Ländern in den Top Ten der Charts. Das Lied klingt eigentlich superfröhlich, aber im Songtext geht es um die Explosion einer Atombombe und irgendwie passt der Song daher auch ganz gut zu unserem Bild.

Denn natürlich sieht es witzig aus, dass der Rehbock in seinem Geweih einen Wasserball stecken hat. Schließlich erwartet niemand, dass man ein Tier aus dem Wald mit diesem unumgänglichen Strandutensil zusammen sieht. Aber auch hier zeigt sich mal wieder, welche Auswirkung der Mensch auf die Natur hat, weshalb uns das Lachen im Hals stecken bleibt.

Hinter der Feuerwand

Dieses Bild wurde von einer Trailcam im amerikanischen Bundesstaat Idaho aufgenommen. Da sich ein so entstandenes Feuer rasend schnell verbreiten kann, ist ein Waldbrand sowohl für den Menschen als auch Tiere gefährlich.

Uns erinnert das Reh, das wie erstarrt vor der Feuerwand steht, an eine berühmte Zeichentrickfilmszene. Hände hoch, wer jetzt an “Bambi” gedacht hat. Auch dort geht es zum Ende des Films um einen Waldbrand, vor dem Bambi und sein Vater fliehen müssen. Dabei stürzen sich die beiden Hirsche einen Wasserfall hinunter, um der Feuersbrunst zu entkommen. Wie bei Disney üblich endet der Film mit einem Happy End. Hoffen wir auch, dass unser fotografiertes Tier so viel Glück hatte.

Luft-Taxi

Kann sich jemand noch an das virale Foto erinnern, wo ein Wiesel auf einem Specht durch die Lüfte segelte? Unser Eichhörnchen scheint sich ebenfalls für dieses schnelle Fortbewegungsmittel entschieden zu haben.

Okay, das war von unserer Seite natürlich nur ein schlechter Scherz. Wir sind uns sicher, dass der Eichkater auf die ‘freundliche’ Hilfe des Vogels hätte verzichten können.

Wir sind leider nicht so die Vogelkundler, gehen aber davon aus, dass das Taxi ein Streifenkauz ist, der u. a. in Nordamerika vorkommt. Diese Tiere ernähren sich von Säugetieren wie eben Eichhörnchen. Normalerweise sitzt der Streifenkauz bei der Jagd auf einem Aussichtspunkt, um von dort seinen Angriff zu starten.

Survival of the fittest

Hier haben wir ein gutes Beispiel für das, was in der Biologie “Survival of the Fittest” genannt wird. Stell dir vor, du nimmst an einem Wettbewerb teil, bei dem der Preis winkt, einen riesigen Schokokuchen zu verputzen. Alle Spielteilnehmer müssen schwere Herausforderungen bestehen, bevor derjenige gewinnt, der alle Tests clever absolviert.

So ist das auch in der Natur. Überall kämpfen Tiere und Pflanzen ums Überleben und nur diejenigen, die stark, anpassungsfähig und klug sind, können sich vermehren. So werden nur die besten Gene weitergegeben und sichergestellt, dass die Art in der Natur überleben kann. Wer auf unserem Beispiel weiter den Genpool beeinflussen darf, sollte offensichtlich sein.

Jump!

Tja, da hat sich wohl jemand zu früh auf Rebhuhn zum Abendessen gefreut. Der Hund auf unserem Bild ist nämlich vermutlich nicht aus Freude in die Luft gesprungen. Viel wahrscheinlicher ist, dass er auf der Jagd war, um den leckeren Hühnervogel zu fangen. Doch scheinbar war der Vogel zu schnell für unseren vierbeinigen Freund.

Es könnte aber natürlich auch sein, dass der Hund just mit Scotty von der Raumschiff Enterprise gesprochen und darum gebeten hatte, nach oben gebeamt zu werden. Was glaubt ihr: Haben wir es hier mit einer unbekannten Folge von Raumschiff Enterprise zu tun oder hat unsere Trailcam nur einen missglückten Jagdversuch eingefangen?

Hauptsache die Frisur sitzt

Und wieder ist ein Hirsch in die Trailcam-Falle getappt. Glücklicherweise handelt es sich dieses Mal nicht um ein Fass, das im Geweih stecken geblieben ist, sondern nur Geäst.

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum ein Hirsch überhaupt ein Geweih hat? Stellt euch doch einfach vor, ihr würdet zu einer Party gehen. Würdet ihr euch nicht auch gerne in ein trendiges, auffälliges Outfit werfen wollen, um vielleicht jemand Nettes kennenzulernen? Das Hirschgeweih übernimmt die Funktion eines trendigen Outfits. Mit diesem Accessoire zeigt das Tier, dass es gesund und stark ist und der beste Partner im Wald. Da kann so ein wenig Gestrüpp ja auch ganz positiv sein?

Achtung, Bär im Anmarsch

Wer auch immer die Traimcam im Unterholz aufgestellt hat, hat vielleicht nicht damit gerechnet, dass sie einen rennenden Bären einfangen würde. Fast könnte man meinen, dass das Tier VOR etwas davon läuft.

Das ist aber sehr unwahrscheinlich, denn ausgewachsene Braunbären haben zum Beispiel  kaum natürliche Feinde. Nur in Sibirien sind bis dato einige Fälle bekannt geworden, in denen Tiger Bären angefallen und gerissen haben. Jungtiere werden allerdings hin und wieder Opfer von anderen Raubtieren. Wölfe oder auch Adler können einen jungen Bären durchaus töten. Es ist also wahrscheinlicher, dass der Bär von unserem Foto etwas verfolgt. Es sei denn natürlich, das Säugetier hat Spaß am Joggen …

Hauptversammlung

Wenn es im Wald Nacht wird, dann kommen die Rehe zusammen, um sich zu überlegen, wie sie die Weltherrschaft an sich reißen können. Als Beweis präsentieren wir euch unseren Trailcam-Schnappschuss.

Da wird sicherlich der Besitzer der Kamera nicht schlecht gestaunt haben, als er die aufgenommen Fotos ausgewertet hat und dabei diese Hauptversammlung der Rehe gesehen hat. Könnt ihr erkennen, wie viele Tiere sich auf dem Bild befinden? Wir können mehr als 16 zählen! Unglaublich, denn normalerweise zählen Rehe ja zu den besonders scheuen Waldbewohnern, die über einen ausgezeichneten Gehör- und Geruchssinn verfügen und sich beim kleinsten Laut aus dem Staub machen.

Nimmersatt

Hier hat die Trailcam einen Otter eingefangen, der ganz offensichtlich von Hunger geplagt, auf die Jagd gegangen ist. Da die Säugetiere natürlich nicht einfach an einen Kühlschrank gehen können, hat sich unser Exemplar offensichtlich auf die Jagd begeben.

Bei diesem Otter stand wohl Fisch auf dem Speiseplan, der  neben Krabben für diese Raubtiere zum Hauptnahrungsmittel gehört (Deshalb gibt’s ja auch die Fischotter, ne?!). Otter müssen ständig futtern, da die Tiere einen extrem hohen Stoffwechsel haben. Pro Tag muss das Tier mindestens 15 Prozent seines eigenen Körpergewichts fressen. Beim Otter knurrt der Magen also ganz schön, weshalb das Tier mindestens drei bis fünf Stunden am Tag auf die Jagd gehen muss.

Kampf der Giganten

In dieser Aufnahme treffen zwei Giganten der Lüfte aufeinander. Und so wie es ausschaut, war es kein freundschaftliches Treffen. Wir sind keine Vogelexperten, aber der rechte Adler sieht uns verdächtig nach einem Weißkopfseeadler aus. Diesen Vogel kennen wir relativ gut, schließlich ist er auch der Wappenvogel der USA.

Der andere Flattermann sieht ein wenig wie ein Seeadler aus, aber diese Greifvögel kommen vornehmlich in Eurasien vor. Das heißt, es muss sich auf unserem Bild also um eine andere Adlerart handeln. Was die beiden Vögel veranlasst hat, aufeinander loszugehen, ist schwer zu sagen. Wir könnten uns aber vorstellen, dass sie sich um Futter gestritten haben.

Ich bin Batman

“Ich bin Batman,” sprach das Eichhörnchen und sprang auf den Hirschen. Wir wissen nicht genau, was den Eichkater bewegt hat, in die Luft zu hopsen, aber vielleicht wollte er einfach nur schneller von A nach B kommen und hatte sich dabei ein wenig Hilfe von dem Hirschen erhofft?

Eventuell handelt es sich bei diesem Bild aber auch nur um einen Schnappschuss, der das Eichhörnchen beim Springen zeigt, während der Paarhufer gemütlich durch das Bild trabt. Wir können es euch wirklich nicht sagen. Trotzdem scheint es uns so, als ob nachts im Wald einiges los ist und es sich durchaus lohnen könnte, sich mal im Dunkeln auf die Lauer zu legen.

Die drei Musketiere

Kennt ihr Alexander Dumas’ Abenteuer- und Degenroman “Die drei Musketiere”? Der zunächst seriell herausgegebene Roman handelt eigentlich von vier Charakteren und ihrer Freundschaft: d’Artagnan, Athos, Porthos und Aramis.

Auf unserem Bild haben sich Athos, Porthos und Aramis in zwei Rehe und einen Waschbären verwandelt. Dass wir diese Säugetiere zusammen sehen, ist gar nicht so verwunderlich. Schließlich ernähren sich Rehe und Waschbären von ganz unterschiedlichen Dingen. Wir mögen vor allen Dingen, wie frech der kleine Waschbär in die Kamera zu schauen scheint. Wer weiß, vielleicht wollte er auch nur ein Selfie machen. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass das Tier die Kamera gesehen hat und seine innere Neugier befriedigen wollte.

Da, wo sich Fuchs und Waschbär eine gute Nacht wünschen

Ein weiterer schöner Moment, der von der Trailcam eingefangen wurde und der sonst ganz unbemerkt vergangen wäre … Denn hier hat der Waschbär, der anscheinend gerade dabei ist, ein Schrottauto zu inspizieren, Besuch von Reineke Fuchs bekommen.

Wusstet ihr übrigens, dass der Name Reineke Fuchs auf ein Versepos aus dem Mittelalter zurückgeht? “Reynke de vos”, eine niederdeutsche Fassung aus dem Jahr 1498, wurde im 16. Jahrhundert zu einer Art Bestseller im deutschen Sprachraum. In dem Text geht es darum, wie sich Reineke der Fuchs aus verschiedenen Notsituationen retten kann, indem er Lügengeschichten spinnt. Selbst Goethe nahm sich dem Stoff an und hat mit seiner Fassung den Namen “Reineke Fuchs” etabliert.

Zeit zur Fütterung

Wie anstrengend die Zeit mit einem Neugeborenen sein kann, wissen vielleicht einige von euch, die jede Nacht aus dem Bett springen müssen, um die Wünsche des kleinen Menschenkindes zu befriedigen. Liegen bleiben und das Geschrei ignorieren, das einen aus dem Schlaf geholt hat, sind im Umgang mit Babys keine Option.

Auch dieser Mama-Fuchs kann euch davon sicherlich ein Lied singen. Stoisch und mit geschlossenen Augen erträgt sie ihr Schicksal, während die Füchslein sich an ihrer Milchbar bedienen. Im Schnitt wirft eine Fähe vier bis sechs Junge, die sie normalerweise ab der vierten Woche beginnt, zu entwöhnen. Wenigstens bleibt der Stress für die Füchsin so im überschaubaren Rahmen!

Mitfahrgelegenheit gesucht

Wir haben den Taxi-Witz schon einige Male gemacht, aber wie ihr seht, hat er in der Tierwelt durchaus seine Existenzberechtigung. Schließlich ist das Konzept eines Taxis genial: Man wählt eine bestimmte Rufnummer und lässt sich abholen, um zu seinem Zielort hintransportiert zu werden.

An dieser grundlegenden Idee scheint sich auch die Wildkatze orientiert zu haben, die auf unserem Bild ganz entspannt auf dem Rücken des Büffels reitet. Wofür die Katze ihren Über-Service gebucht hat, wissen wir leider nicht. Uns erinnert das Bild allerdings ein wenig an den Beginn einer Fortsetzungsepisode der “Bremer Stadtmusikanten”. Wahrscheinlich werden also noch weitere ‘Fahrgäste’ auf dem Rücken des Büffels Platz nehmen.

Du und wie viel von deinen Freunden?

Zwei gegen Einen - auf wen setzt du? Anscheinend quält diesen Kojoten der Hunger, denn er scheint gerade im Begriff zu sein, einen der Hirsche anzufallen. Ob das allerdings wirklich eine gute Idee ist? Wir wagen es zu bezweifeln.

Die Hirsche zeigen sich auf jeden Fall von den Drohgebärden des Kojoten unbeeindruckt. Jetzt wünschten wir uns ehrlich gesagt, dass die Trailcam eine Videokamera wäre und wir herausfinden könnten, was bei diesem Treffen passiert ist. Denn tatsächlich gibt es Kojoten, die bereits ausgewachsene Hirsche erlegt haben. Allerdings waren die Beutetiere dann bereits schon alt oder erkrankt. Auf wen setzt ihr euer Geld, wenn ihr unser Bild betrachtet?

Campicker

Die Geschichte hinter diesem Foto ist schnell erzählt: Der Besitzer der Trailcam fand seine Kamera eines Tages kaputt am Boden. Er war sich nicht sicher, was mit seinem technischen Gadget passiert war. Doch die letzte Aufnahme der Trailcam sollte das Rätsel lösen.

Ganz offensichtlich hat sich ein besonders neugieriger Vertreter aus dem Tierreich die Kamera näher angesehen, konnte es dabei allerdings nicht belassen, sondern er musste auch ein wenig daran picken. Vielleicht war dieser Woody Trailcampicker enttäuscht, dass er kein Fressen gefunden hatte und hat deshalb seinen Frust an der Kamera ausgelassen? Oder war der Specht etwa klüger, als wir glauben, und wollte einfach keine Aufnahmen von sich im Internet wissen? Wir werden es wohl nie herausfinden

Schlammbad

Auch in Indien schießen Trailcams interessante Fotos, wie ihr an diesem schönen Beispiel sehen könnt. Diesem Tiger war so heiß, dass er kurzer Hand beschloss, sich in einem Schlammbad abzukühlen. Damit ist die Raubkatze nicht alleine, denn auch andere Tiere genießen die kühlende Wirkung solcher Bäder, zum Beispiel Schweine wälzen sich gerne im Dreck und auch andere Wildkatzen tauchen gelegentlich ins kühle ‘Nass’ ein.

Der Schlamm hat aber nicht nur eine abkühlende Wirkung, er fungiert auch als natürliches Sonnenschutzmittel. Zusätzlich wird durch so ein Bad störendes Ungeziefer vertrieben. Ihr seht also, es macht durchaus Sinn, sich in einer Schlammpfütze zu wälzen.

Dein Über ist da

Wie ihr wisst, kommt es in der Tierwelt sehr häufig vor, dass verschiedene Arten freundlich miteinander co-existieren können. Fast scheint es so, als ob uns einiger Tiere etwas voraushaben, dass sie ganz friedlich miteinander auskommen können, wenn wir manchmal schon Probleme mit unserem Nachbarn haben.

Was hier auf diesem Bild genau passiert, ist uns ein Rätsel, obwohl wir doch beim Betrachten des Fotos sehr schmunzeln müssen. Ob der Waschbär mit Hilfe des Wildschweins die Stange erklimmen wollte, die ihr in der Bildmitte sehen könnt? Hat er deswegen den Über-Service geordert? Auf jeden Fall ist der andere Waschbär von diesem Szenario gänzlich unbeeindruckt, denn er schnuppert weiterhin am Boden.

Mitternachtssnack

Hier haben sich die Hirsche zu einem Mitternachtssnack bei einem Futtertrog eingefunden. Wir zählen elf Exemplare der Paarhufer, es könnten aber durchaus noch mehr Tiere auf dem Bild sein, denn so richtig kann man es leider nicht erkennen.

Das Foto bringt uns zu einem anderen wichtigen und kontrovers diskutiertem Thema, das euch sicherlich auch schon seit geraumer Zeit umtreibt: “Macht Essen am Abend fett?” Bis dato konnte die Frage noch nicht endgültig beantwortet werden. Es gibt Wissenschaftlicher, die überzeugt davon sind, dass es im Bezug auf das Körpergewicht keine Rolle spielt, wann man isst. Wer also diese Frage beantworten möchte, sollte am besten im Selbstversuch ein Experiment wagen …

Nichts wie weg

Wenn dein Leben in Gefahr ist, dann zählt jede Sekunde. Tiere müssen sich häufig vor Fressfeinden in Sicherheit bringen. Und was tun unsere Zeitgenossen in diesem Fall? Meistens entscheiden sie sich für die Flucht. Das Verhalten wird vor allen Dingen von Adrenalin gesteuert und ist angeboren, obwohl es durch Erfahrung modifiziert werden kann.

Was glaubt ihr, wie viel Adrenalin der Waschbär ausgeschüttet haben muss, als er den Baum hochgeflitzt ist? Schließlich wollte er nicht als kleiner Snack für den Kojoten enden und wir können es dem Tier nicht verübeln. Außerdem hoffen wir, dass der Steppenwolf schnell von seiner vermeintlichen Beute abgelassen hat und sich nach einem anderen Abendessen umgesehen hat.

Die Freundschaft hört beim Fressen auf

Wenn es um Essen geht, verstehen viele keinen Spaß. Wer findet zum Beispiel die Leute nicht nervig, die im Restaurant kaum etwas ordern, dann aber mal gerne von eurem Gericht “probieren” wollen.

Der Hirsch auf unserem Bild scheint auch nicht angetan davon zu sein, dass der Waschbär frecherweise versucht, sein Fressen zu klauen. Mit eigenen Artgenossen Futter zu teilen, wäre für den Hirsch kein Problem gewesen, aber mit diesem Frechdachs? Der Kleinbär plagt nicht nur den Paarhufer, sondern auch Menschen sind nicht immer glücklich, einen Waschbären zu sehen. Tatsächlich zählt das Tier laut dem EU-Projekt “Erstellung von Verzeichnissen gebietsfremder invasiver Arten für Europa” zu den 100 schlimmsten Nervensägen überhaupt.

Versteckt

Schaut euch das Bild genau an: Wie viele Hirsche könnt ihr auf diesem Bild sehen? Genau, hier hat die Trailcam gleich zwei Exemplare der Paarhufer eingefangen, allerdings sind wir nicht sicher, wie es zu diesem Motiv gekommen ist.

Wenn wir die Witze unterhalb der Gürtellinie aussparen, könnten wir uns vorstellen, dass es sich hier entweder um einen missglückten Balzversuch oder einen Territorialkampf handelt. Tatsächlich leben Hirsche in Revieren, die sie verteidigen. Um ihren Artgenossen zu verdeutlichen, dass sie sich besser aus dem Gebiet heraushalten, markieren Hirsche ihr Territorium mit Drüsensekreten und Urin. Es könnte also gut sein, dass die beiden Tiere  hier spielerisch erlernen, wie man sein Reiver verteidigen muss.

Erwischt!

Seit dem Aufkommen der modernen Technik ist es wirklich schwer, seine Privatsphäre zu wahren. Davon kann auch dieser Kojote ein Lied singen, der sich auf unserem Bild erleichtert, während die Trailcam von ihm ein Foto machte.

Wer bewusst eine Kamera aufstellt, um Menschen auf dem stillen Örtchen zu fotografieren, ist ein Spanner. Voyeurismus per se ist in Deutschland nicht strafbar, allerdings können voyeuristische Handlungen bestraft werden. Dazu zählt auch eine unbefugte Bildaufnahme, die Einblicke in die Wohnung bzw. den geschützten Raum einer Person geben kann. Naja, glücklicherweise haben wir es hier ja nicht mit einem solchen Voyeurismusfall zu tun, sondern nur mit einer zufälligen Aufnahme von einem Tier.

Schutz vor der Sonne

Das ist doch mal ein idyllisches Bild, das die Trailcam geschossen hat. Zwei Hirsche haben Unterschlupf in diesem Bretterverschlag gesucht. Wahrscheinlich waren sie auf der Suche nach ein wenig Schatten, weil der Tag sehr heiß war.

Bei der Inspektion des Bretterverschlags ist dem einen Hirsch dann die Trailcam aufgefallen, ganz neugierig scheint der Paarhufer in die Kameralinse zu schauen. Übrigens: Die Zuschreibung von menschlichen Gefühlen auf ein Tier nennt man Anthropomorphismus. Wir erkennen dann sowohl unser Verhalten als auch die menschliche Gestalt in dem Tier wieder. Berühmte anthropomorphe Tiere sind Comic-Helden wie Micky Maus oder Donald Duck. Auch die Tiere aus Aesophs Fabeln zählen dazu und jetzt auch unsere Hirsche!

Sportlich

Von wegen Faulpelz: Hier beweist uns dieser Bär, wie man ganz sportlich einen Baum hochklettern kann. Vielleicht absolviert er auch ein paar Klimmzüge, um sich in Form zu halten? Was auch immer er tut, fest steht, Bären sind fitte Tiere, mit denen wir uns in puncto Kraft nicht messen können.

Tatsächlich sind Bären richtige Sportskanonen. Obwohl sie normalerweise recht behäbig durch die Gegend trotten, können sie, wenn es denn sein muss, bis zu 50 km/h sprinten. Normalerweise sind Bären sehr gute Kletterer, damit aber nicht genug. Denn die Tiere können auch noch super schwimmen, denkt zum Beispiel an Eisbären! Damit sind die Tiere eindeutig die Triathleten der Tierwelt.

Er schlägt wieder zu

Hier hat die Trailcam einen Fuchs erwischt, der stolz seine Beute davon trägt (Der Fairness halber wollen wir erwähnen, dass es sich auf dem Bild auch um einen Kojoten handeln könnte).

Hatte das Tier vielleicht die Schnauze voll und wollte nicht mehr in seiner Privatsphäre gestört werden? Vielleicht wollte sich Reineke Fuchs auch nur am Menschen rächen. Leider hat das Tier dabei übersehen, dass scheinbar noch eine Trailcam aufgestellt worden war, die den klugen Gevatter Reineke auf frischer Tat ertappt hat. Bei dieser Vorstellung müssen wir tatsächlich ein wenig Schmunzeln und wir hoffen, euch geht es beim Betrachten des Fotos ähnlich.

Bereit zur Landung

Huch, so eine Aufnahme hätten wir nicht erwartet. Schließlich sieht man nicht jeden Tag eine Eule, die sich daran macht, auf einem Hirschen zu landen. Was den Vogel wohl dazu veranlasst haben könnte? Hatte er während seines Nachtflugs plötzlich eine Hungerattacke oder wollte er sich nur ausruhen?

Die wahrscheinlichste Antwort auf unsere Frage ist, dass der Hirsch nur einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war und aus Versehen in der Landebahn der Eule gelandet ist. Schließlich fressen die meisten Eulenarten nur Kleinsäuger oder Fische, Schlangen, Regenwürmer etc. Einige Exemplare fressen allerdings auch Aas, weshalb man zum Beispiel bei Ausscheidungen des Uhus Hirsch- und Rehbestandteile nachweisen konnte.

Über den Durst getrunken

Was diese Waschbärenbande wohl getrieben hat, dass die einzelnen Tiere nun völlig erschöpft auf dem Boden liegen? Wahrscheinlich sind die Waschbären um die Häuser gezogen. Nein, nicht um sich zu betrinken, sondern um Nahrung zu finden.

Bereits seit den 1920er-Jahren haben Menschen in Amerika darüber berichtet, dass Waschbären in den städtischen Raum eingedrungen sind. Auch in Deutschland sind die putzigen Bären ein Problem. Tatsächlich waren die Tiere ab den 1960er-Jahren mit rund 50 bis 150 Exemplaren pro Quadratkilometer in Kassel vertreten. 2003 sollen 43 Prozent der dort lebenden Waschbären sogar in Häusern geschlafen haben! Es ist also überhaupt nicht so abwegig, dass unsere Rasselbande um den Block gezogen ist.

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